Hallo, ich bin das kleine Paulchen und hier könnt ihr meine abenteuerliche Geschichte lesen…..

 

 

 

Am 14.09.2005 fand mich eine Postbotin auf der Strasse, weit weg von Häusern, so ziemlich im Nirgendwo. Sie dachte, ich wäre ein überfahrenes Eichhörnchen und wollte mich von der Strasse heben, da hat sie dann gesehen, dass ich ein Kätzchen bin, platt, wie eine Flunder aber ich hatte noch Leben in mir. Die liebe Frau brachte mich ganz schnell zu einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin vom Tierheim Petersberg, das war die Elke Stein. Die Elke hat dann ganz schnell geschaltet und ist mit mir zum Tierarzt gesaust. Das war aber echt in letzter Minute, kann ich euch sagen. Ich hab schon dehydriert und all so schlimme Sachen. Nach 3 Wochen Tierarzt mit Tropf und allem Pi Pa Po kam ich dann ins Tierheim Petersberg. Irgendwie so nach 1 ½ Tagen bekam ich dann einen Katzenschnupfen. Die haben mir da Medizin gegeben und all so was, aber das half nix, mir ging es trotzdem schlechter. Dann haben sie mich wieder zum Tierarzt geschafft. Das hat die Undine gemacht und weil ich die nett fand hab ich während der ganzen Autofahrt ihren Finger mit meinen beiden Vorderpfötchen festgehalten…natürlich nicht ohne Hintergedanken….*grins*

Aber sie hat dann zu mir gesagt, dass sie mich nicht mitnehmen kann, weil in ihrem Zuhause schon ein älteres Kätzchen wohnt und die Schnuffel schon den Oscar (schwarzen Labrador) nicht leiden kann. Hm….hab ich mir gedacht, dat war ja dann wohl nüscht mit dem neuen Frauchen…muss ich halt noch warten…..

 

  

Nachdem ich noch mal fast 4 Wochen beim Tierarzt war, ging es mir endlich viel besser. Ich hab da viel gelernt und so und die haben mich auch ganz dolle verwöhnt, weil ich so klein und mickrig war. Hunde fand ich ganz schön interessant und hatte vor denen auch gar keine Angst.

 

In der Zwischenzeit starb die Schnuffel (das alte Kätzchen von Undines Familie) an einem Tumor in der Lunge und alle waren ganz dolle traurig, weil das so schnell und unerwartet kam.  

 

 

Durch Zufall hörte Undine, dass ich noch zu haben wäre. Sie dachte, ich sehe immer noch so übel aus, aber das war ihr piepe egal. Als sie von der Tierärztin hörte, dass ich keine Angst vor Hunden habe, hat sie ganz schnell herumtelefoniert und eine Stunde später war sie auf dem Weg zu mir. Man, hab ich geguckt….und sie erst….sie hat mich kaum wieder erkannt.

 

 

 

 

 

Tja, und nun wohne ich hier, hab nen großen schwarzen Labrador zum Freund, den ich auch ganz viel ärgern darf, ohne das er mich zwickt. (Der Oscar hat so ne dicke schwarze Rute, die immer aus dem Körbchen hängt, die kann man prima hin- und herpitschen…hihi)

Ich hab ganz viele neue Sachen bekommen, werde den ganzen Tag gekuschelt und geschmust, hab nen super Kumpel zum ärgern und spielen….was will man als Kater mehr…

 

 

 

 

 

 

So, jetzt bin ich ganz schön müde vom schreiben und mach erstmal ein Nickerchen…

 

 

Ich melde mich aber mal wieder,……..Tschööööööööööö, euer Paulchen

 

 

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