Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Meininger,
Sie werden sich vielleicht noch an mich erinnern; mein Name ist Siegfried Thiel, Ich habe bei Ihnen am 11.08.2009 den Kater Balou (Grautiger-weiss)abgeholt, Fundkater aus Rösrath-Forsbach.

Die Beziehungsaufnahme mit Balou (oder auch umgekehrt, seine Beziehung mit mir) gestaltet sich schon etwas schwierig, da gewisse Verständnisschwierigkeiten augenscheinlich sind. Meine "handlichen" Annäherungsversuche quittiert er schon einmal mit der Kralle. Andererseits sucht er aber auch meine Nähe, in dem er z. B. auf´s Bett springt und sich schnurrenderweise an mich herandrückt.

Ich denke, dass wir beide uns schon noch einige Zeit der Anpassung zugestehen müssen, da sehe ich auch keine Schwierigkeiten, denn wir haben alle Zeit der Welt um uns näher kennen zu lernen.
Am Freitag, 05.09.2009 habe ich den Entschluss gefasst, Balou am Nachmittag das erste Mal in die "Freiheit" zu entlassen und die Terrassentür geöffnet. Vorsichtig hat er die nähere Umgebung erkundet.


Ich habe ihn dann aus den Augen verloren und nach ca. zwei Stunden tauchte er wieder auf und legte sich wie selbstverständlich auf einen Läufer in dem Wohnzimmer; es war so, als hätte er hier schon ewige Zeit hier zugebracht.

Mit diesem Zeitpunkt beginnt das restliche Eis mehr und mehr zu brechen, seine Zutraulichkeiten und Zuneigungsbeweise sind intensiver geworden (sprich: die Kralle kommt weniger zum Vorschein, so dass wir uns auf einem guten Weg der Begegnung befinden).
Er ist ein netter, liebenswürdiger Bursche, den ich beginne in mein Herz zu schließen (obwohl z. Zt. noch sein Vorgänger, ein gewichtiger und hochbeiniger Fuchskater mit einem starken eigenen Willen stark zu spüren ist). Die Zeit wird auch diese Empfindung verändern.
Ich bin froh Balou in meiner Nähe zu haben und freue mich die Zukunft mit ihm zu verbringen.

Ihnen allen und dem Tierheim wünsche ich weiterhin viel Erfolg ,
mit freundlichen Grüßen
Siegfried Thiel
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