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WILLKOMMEN IM TIERHEIM RHEIN - BERG Tierschutzverein des Rheinisch- Bergischen Kreises e.V. |
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TASSO-Newsletter
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TASSO e.V. Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400 eMail: newsletter@tasso.net ● HomePage: www.tasso.net |
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Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet |
Experten warnen vor der unbehandelt tödlich Die im Volksmund „Hundemalaria“ genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern. Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und „spucken“ unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern. Tödlicher Stich Für Hunde besonders gefährlich sind Auwaldzecken, erkennbar an den Punkten auf dem Rückenschild. Diese Zeckenart ist Zwischenwirt für Hunde-Babesien (Babesia canis canis), Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. In der Regel erfolgt die Übertragung der Erreger zwei bis drei Tage nach dem initialen Zeckenstich durch das „Spucken“ der Zecke. Die ersten Symptome einer Infektion mit Hunde-Babesien treten nach etwa einer Woche auf. Laut Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im westfälischen Gescher, gehören dazu ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. „Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen zu Blutarmut, Blutharnen und manchmal auch zu Gelbsucht“. Entzündungen der Maul- und Magenschleimhaut sowie der Muskulatur seien ebenfalls häufig. „Die akute Form der Hunde-Babesiose endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Blutarmut und Nierenversagen“, so Dr. Wilcken. Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. „Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel.“ In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. „Öl oder Nagellack sind tabu“, warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage „Ziehen oder Drehen?“ hat Dr. Wilcken eine ganz einfache Antwort: „Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen.“ Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion mit Hunde-Babesiose sehr unwahrscheinlich.
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Tierärzteverband und TASSO fordern allgemeine Kennzeichnungspflicht per Transponder-Chip |
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Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410 |
Weltweit sicher mit PETMAXX Brasilien als 28. Register angeschlossen |
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Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410 |
Blinde haben ein Anrecht auf einen Blindenhund |
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Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410 |
Hund im Kanal versenkt |
“Wie oft sind wir angesichts von Tiertransporten im Ausland, verwahrloster Hunde in Griechenland oder Grausamkeiten gegen Tiere in Asien entsetzt. Und vergessen darüber, dass die gleichen Grausamkeiten oft in unserer unmittelbaren Umgebung vorkommen.”, äußert sich Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister, erschüttert über die jüngste Meldung einer Tierquälerei.
Ein noch unbekannter Tierquäler hatte einen jungen Cocker Spaniel zunächst getötet, dann mit Gewichten beschwert und anschließend in den Veringkanal bei Wilhelmsburg geworfen. Am 28. August entdeckte ein Spaziergänger das Tier. Wie die Welt am Sonntag berichtete, holten Polizisten das tote Tier aus dem Wasser. Der Hund wurde wohl zwei bis vier Jahre alt. Er lag erst wenige Tage im Wasser. „Am Kopf hatte der Hund Verletzungen. Er ist vermutlich erschlagen worden“, sagt ein Beamter. Ob das Tier noch lebte, als es ins Wasser geworfen wurde, steht nicht eindeutig fest.
Die Polizei hofft, über das markante Laufgeschirr des Hundes, an dem auch die zwei Bremsscheiben festgemacht waren, den Besitzer zu identifizieren. „Der Cocker trug ein blaues Laufgeschirr, das mit gelb-orange Strickornamenten verziert ist“, sagt Oberkommissar Holger Vehren. Rund 140 Verfahren wegen Tierquälerei werden bei der Hamburger Polizei jährlich bearbeitet. Den Tätern drohen laut Gesetz Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die wissen, wo ein Cocker Spaniel verschwunden ist. Außerdem werden Zeugen gesucht, die vor dem 28. August am Veringkanal in Höhe der Industriestraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. TASSO bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles.
Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410 |
Vorsicht vor Trickbetrügern: Verzweiflung von Tierhaltern schamlos ausgenutzt |
Mit einer neuen Masche versuchen zur Zeit bundesweit verstärkt findige Trickbetrüger verzweifelten Tierhaltern verlorener Hunde höhere Geldbeträge aus der Tasche zu ziehen. Dies wurde in den letzten Tagen der TASSO-Notruf-Zentrale vermehrt gemeldet.
Die Vorgehensweise ist in allen gemeldeten Fällen nahezu identisch: Die Betrüger besorgen sich vermutlich aus dem Internet von Suchmeldungen vermisster Hunde die dort hinterlegten Privatnummer der Tierhalter. Danach nehmen die Täter mit den verzweifelten Tierhaltern Kontakt auf und behauptet, dass ihr Hund in der Ukraine gefunden worden sei. Die Grenzstation habe das Tier identifiziert und auf Umwegen seien sie nun an die Info gekommen und wollen jetzt helfen. Der Anrufer gebe sich häufig als Rechtsanwalt einer deutschen Kanzlei aus, der zur Zeit in Antalya in der Türkei sei. Um Vertrauen zu erwecken hinterlässt der Täter in der Regel eine türkische Rückrufnummer und eine eMail-Adresse, unter der er dann auch tatsächlich erreichbar ist. Um das Tier nun nach Deutschland zurück zu bringen, solle der Betroffene per Reise-Bank (Direkt-Bank) einen Betrag zwischen 600 und 800 EUR an eine ukrainische Kontaktadresse überweisen. „Da der Geldtransfer über eine Direktbank erfolgt, kann man davon ausgehen, dass die Betroffenen weder das Tier noch das Geld wiedersehen werden, da durch dieses Verfahren eine direkte Barabhebung am Zielort möglich ist und kein Konto geführt werden muss.“, warnt Philip McCreight Leiter der TASSO-Notruf-Zentrale eindringlich.
Wie von Betroffenen berichtet wurde, gehen die Betrüger psychologisch sehr intelligent vor. Zuerst wird dem Tierhalter das ganze aufwendige amtliche Prozedere für die Rückholung des Tieres aus der Ukraine geschildert, sodass die Tierhalter in der Regel dankbar sind, dass angeblich jemand anderes die Rückholung nach Deutschland in die Wege leiten kann. Außerdem werden die Beträge nicht so hoch angesetzt, dass es den Betroffenen verdächtig erscheinen könnte. Nach Zeugenaussagen scheint wohl auch keinen allzu großen Druck ausgeübt zu werden, was die Betroffenen sicherlich misstrauisch gemacht hätte.
Von Opfern die im letzten Moment die TASSO-Notruf-Zentrale kontaktierten, wurde berichtet, dass deren emotionale Betroffenheit oft zu eingeschränkter Urteilsfähigkeit geführt habe und man daher bereit war den Geschichten der Betrüger zu vertrauen.
„Immer wieder weisen wir aus leidlicher Erfahrung darauf hin, Suchmeldungen allgemein zu halten, keine Belohnungen auszusetzen und auf keine Fall Privatnummern mit anzugeben, um Missbrauch zu vermeiden.“, erklärt Philip McCreight von der TASSO-Notruf-Zentrale. „Alternativ kann man auf den kostenlosen Suchplakat-Service und Internet-Suchmeldungs-Service von TASSO zurückgreifen. Hier werden Anzeigen anonymisiert veröffentlicht und TASSO fängt unseriöse Anrufer von vornherein ab.“, so McCreight weiter.
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Tierquälerei wird in USA scharf geahndet |
US-Amerikanische Gerichte sind selten zimperlich, wenn es um Urteilssprüche geht. Das schließt auch die Bestrafung von Tierquälern ein. Im Gegensatz zu manch anderen Ländern macht man in Amerika auch vor Berühmtheiten nicht halt. So musste sich unlängst der amerikanische Quaterback und Super-Footballstar Michael Vick vor einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia verantworten. Er hatte zugegeben, über sechs Jahre lang illegale Hundekämpfe organisiert und finanziert zu haben. Zu diesem Zweck habe er gezielt Pitbulls abgerichtet. Hunde, die ihm für den Kampf nicht geeignet erschienen, habe er getötet. Die National Football League (NFL) reagierte prompt und suspendierte den Top-Spieler der Atlanta Falcons auf unbestimmte Zeit. Jetzt drohen Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe. Sportausrüster Nike nahm sämtliche Fanartikel aus dem Markt. Vick droht eine Gefängnisstrafe zwischen 12 Monaten und fünf Jahren. |
TASSO warnt vor kostenpflichtiger Online-Tierregistrierung |
Seit langem gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die leicht verloren gehen, wie Schlüssel, Schirm oder Handy durch eine Erkennungsmarke im Verlustfall wieder zu erhalten. Die Erkennungsmarke ist dazu mit einer Internetadresse und einer Identifikationsnummer ausgestattet. Der Finder kann über das Internet somit mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.
Seit kurzem bieten Internetdienste diese Leistung auch für Haustiere an. Finder und Besitzer eines Tieres “kommunizieren” im Verlustfall allerdings nur anonym über das Internet. “Tierbesitzer müssen sich hundertprozentig darauf verlassen können, dass eine Rückvermittlung ernst genommen wird und auch klappt. Ein fehleranfälliger Webserver kann diese Aufgabe niemals bewältigen.”, warnt Philip McCreight von TASSO vor den dubiosen Anbietern. “Warum sollte jemand bis zu 60 Euro für eine unsichere Internetleistung zahlen, wenn er ein 50-köpfiges Team, das rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche erreichbar ist, kostenlos haben kann?” wundert sich auch Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V.
Am meisten ärgert die Tierschützer, dass mit falschen Behauptungen Angst bei den Tierhaltern verbreitet wird. So ist zu lesen, der Mikrochip könne Allergien und Krebs auslösen. “Diese Werbung mit der Angst der Tierhalter ist höchst unmoralisch! Der Mikrochip wird erst dann aktiv, wenn ein Lesegerät in seine Nähe kommt. Ansonsten verhält er sich völlig passiv. Die Geschichte vom ständig strahlenden Chip ist nur ein Märchen.”, erklärt McCreight. |
Exotenhaltung in Privathaushalten Sachkunde vorausgesetzt |
Exotenhaltung ist in Deutschland zwar nicht verboten. Dennoch setzt die Haltung ein sehr spezifisches Wissen voraus. Nicht selten werden Schlangen und andere Exoten anonym in Tierheimen abgegeben, weil die Besitzer sich überfordert fühlen oder sich während des Urlaubs kein liebevoller Nachbar zur Pflege findet. So fand das Tierheim Sülfeld vor einer Woche morgens einen Eimer mit einer Boa Constrictor imperator vor der Tür. “Es kommt häufiger vor, dass wir ausgesetzte Schlangen abholen.” erklärte ein Mitarbeiter des Artenschutzzentrums in Leiferde im Landkreis Gifhorn, der vom Tierheim zu Hilfe gerufen wurde. “Insbesondere Zoofachhandlungen tragen eine Verantwortung, wenn sie Exoten verkaufen.”, findet Philip McCreight, Leiter des TASSO-Haustierzentralregisters. “Denn nicht jeder weiß, dass – wie im Fall der Boa Constrictor - aus einem 30 Zentimeter Schlangen-Baby ein 2,50 Meter Reptil wird.” |
Ohne Registrierung chancenlos- 603.000 Tiere betroffen |
Von 100 in Deutschland per Transponder oder Tätowierung gekennzeichneten Tieren sind nur 80 registriert. Das bedeutet, 20 Prozent der Hunde und Katzen können im Verlustfall nicht zurückvermittelt werden, weil der Halter nicht ausfindig gemacht werden kann. Und das betrifft in Deutschland 603.000 Vierbeiner! “Das ist traurig, zumal die Registrierung und die Leistungen von TASSO völlig kostenlos für den Tierbesitzer sind.”, bedauert Philip McCreight die momentane Situation. Den Grund dafür sieht der Leiter der TASSO Zentrale in einem großen Missverständnis. Vielen Tierhaltern ist der Unterschied zwischen der Chippung einerseits und einer Registrierung andererseits einfach nicht bewusst. “Aber nur beides zusammen kann das Tier im Ernstfall schützen.”, erklärt McCreight weiter. |
Hundehalter haften trotz Warnschild |
Das Anbringen eines Schildes “Warnung vor dem Hunde” oder ähnlich gut gemeinte Vorsichtsmaßnahmen von Hundehaltern, die ungebetene Besucher auf die Anwesenheit eines Hundes im betreffenden Grundstück hinweisen möchten, befreien den Halter dennoch nicht von der Haftung, wenn es zu einem Angriff durch den Hund kommt. Vielmehr kann der Geschädigte Schadenersatz geltend machen, wenn er durch den Hund verletzt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Zutritt unbefugt oder unerbeten war. Laut BGB §833 (Bürgerliches Gesetzbuch) ist der Halter eines Hundes verpflichtet, einem durch den Hund Geschädigten den verursachten Schaden zu ersetzen. “Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das man sein Grundstück als Hundehalter so abgesichert haben muss, dass sich niemand Zutritt verschaffen kann.”, erläutert Philip McCreight, Leiter des Haustierzentralregisters TASSO. |
Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn |
Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann. Das im Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen. Das Fatale daran: Hunde mögen den süßen Geschmack von Schneckenkorn; ganz im Gegensatz zu Katzen. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang auch die Kennzeichnung entsprechender Produkte durch die Hersteller. Liegt der Wert des eingesetzten Giftstoffes Metaldehyd unter 6% werde das Schneckenkorn oft als giftfrei deklariert.
Erste Symptome für eine Vergiftung können sein: Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen mit Blut, Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Durchfall, Krämpfe, Koordinationsstörungen und Fieber. In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt. Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes.
“Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen.”, berichtet Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Weitere Gefahren für den Hund, an die man im ersten Augenblick einfach nicht denkt, sind Tabak-Stummel, Schokolade und Tennisbälle”, so McCreight weiter |
Derzeitiges Artenschutz-Konzept nicht sinnvoll |
Derzeit gibt es weltweit noch ca. 360.000 Pottwale. Trotz der - auf den ersten Blick - scheinbar hohen Gesamt-Population gelten diese Tiere als vom Aussterben bedroht. Warum? Die Internationale Walfangkommission gibt lediglich generelle Quoten für den Fang vor, um eine Tierart vor dem Aussterben zu schützen. Dabei wird jedoch nicht unterschieden, ob eine Population in dem einen Gebiet bereits so gut wie verschwunden und in einem anderen Gebiet noch in reichlicher Anzahl vertreten ist. So gibt es nach Aussage des Geschäftsführers von der „Whale and Dolphin Conservation Society“ (WDCS) in Deutschland, Nicolas Entrup, zum Beispiel vor den Galapagosinseln nur noch ein einziges geschlechtsreifes Pottwal-Männchen. Wird dieses geschossen oder verletzt, könne es Jahre dauern, bis sich die Population dort wieder erholt. Artenschutz darf also nicht erst beginnen, wenn die Tiere als vom Aussterben bedroht gelten, so Entrup. Dann könnte es für manche Populationen zu spät sein. Den größten Erfolg der Bestandserhaltung würde man erzielen, wenn man im gesamten Verbreitungsgebiet einer Tierart gesunde Bestände erhalten würde, so Entrup weiter. |
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Katzen und Hunde in der Wohnung - auch ohne Genehmigung des Vermieters möglich |
Einem der wohl häufigsten Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern- das Halten von Hunden und Katzen in der Wohnung – scheint das Amtsgericht Bremen offensichtlich eine neue Wendung gegeben zu haben. Das Gericht entschied, dass das Halten von Tieren unter Umständen auch ohne die Genehmigung des Vermieters erlaubt sei. Das gelte insbesondere dann, wenn der Mietvertrag keine Tierhaltungsklausel enthält oder diese unwirksam ist. Ohne eine wirksame Regelung gelte der Grundsatz: Das Halten von Hunden und Katzen zählt grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung und bedarf keiner Genehmigung des Vermieters. Allerdings müssen die Tiere so gehalten werden, dass sie Nachbarn nicht unzumutbar stören.
Auch eine Eigentümergemeinschaft kann das Halten von Tieren nicht grundsätzlich verbieten. Das Oberlandesgericht Saarbrücken entschied, dass ein solches generelles Verbot gegen das Wohnungseigentumsgesetz verstoßen würde, nach dem jeder Eigentümer mit seiner Wohnung nach Belieben verfahren könne. Das Halten von Haustieren gehöre zum normalen Gebrauch. Allerdings betonte das Gericht, dass die Beurteilung vom Einzelfall abhänge. |
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Frühjahrs-Gefahr für Katzen |
Die Tage werden wieder länger und wärmer. Das ist auch allerorts die Zeit der Kippfenster. Für viele Stubentiger eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Denn immer wieder bleiben die Katzen bei dem Versuch, durch das gekippte Fenster nach draußen zu gelangen, hängen. Ganz schnell gerät das Tier in große Panik. Durch die dadurch ausgelösten hektischen Bewegungen rutscht die Katze aber nur noch tiefer in den Fensterschlitz. Nicht wenige Katzen erleiden so einen qualvollen Tod, weil jede Hilfe zu spät kommt.
"Der TASSO-Notruf-Zentrale werden jedes Jahr eine Vielzahl von Fälle gemeldet, bei denen Katzen ungewollt im halboffenen Fenster hängen geblieben sind. Daher unsere Bitte: Schließen Sie Ihre Fenster, wenn Ihre Katze allein zu Hause ist!", appelliert Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, an alle Katzenfreunde. |
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