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Hunde nicht im geschlossenen Auto zurück lassen!
Aktion „Hund im Backofen“ läuft auch diesen Sommer
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Sommer, Sonne und Wärme. Worauf wir uns seit Wochen freuen, ist für unsere Tiere nicht immer angenehm. 20 Grad Celsius und zehn Minuten im Auto ohne Luftzufuhr können bereits ausreichen, das Innere eines Autos so erhitzen, dass der Hund darin  in akute Lebensgefahr kommt. Auch der immer wieder genannte „Fensterspalt“ reicht keinesfalls aus. So hatte vor einiger Zeit der Besucher eines Freizeitparks seine drei Hunde bei sommerlichen Temperaturen und nur leicht geöffneten Fenstern im Auto auf dem Parkplatz zurückgelassen. Als er zurückkam, waren alle drei Tiere qualvoll verendet. Dies ist nur ein Beispiel von unzähligen Fällen, in denen Hunde aufgrund von Unwissenheit oder Gedankenlosigkeit ihrer Halter sterben müssen. 

Da Hunde bekanntermaßen nicht schwitzen, versuchen sie, ihren Wärmehaushalt über Hecheln auszugleichen. Der so entstehende Flüssigkeitsverlust muss durch Trinken ausgeglichen werden. Kaum ein Tier, das im Auto auf Herrchen oder Frauchen wartet, hat dazu jedoch die Gelegenheit. So kommt es zur Hyperthermie, zur Überhitzung des Hundekörpers, die im schlimmsten Fall den Tod zur Folge haben kann.

Was können Sie tun? Sehen Sie einen Hund im Auto, der apathisch ist, taumelt, die Zunge weit herausgestreckt hat oder sonstige Erschöpfungszeichen zeigt, handeln Sie! Suchen Sie den Besitzer des Autos, verständigen Sie die Polizei und retten Sie als letzte Konsequenz den Hund aus dem Auto.

Auch dieses Jahr möchte TASSO e.V. auf die Gefahr eines im Sommer im Auto eingeschlossenen Hundes aufmerksam machen. Die 2009 gestartete Aktion "Hund im Backofen" geht deshalb auch 2011 weiter.

Bisher haben fast 16.000 Tierfreunde weit über eine Million Informationskarten zum Verteilen angefordert. Helfen auch Sie, Hunde vor dem Tod zu retten, indem Sie andere Menschen über die Aktion "Hund im Backofen" informieren.

Hier können Sie unser kostenloses Informationsmaterial bestellen: http://www.tasso.net/Tierschutz/Aktionen/Hund-im-Backofen

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TASSO hautnah:*
Auf diesen Veranstaltungen finden Sie uns

 

Sie möchten die Arbeit von TASSO näher kennenlernen? Mit unseren Kollegen ein persönliches Gespräch führen? Fragen rund um die Registrierung und den Tierschutz stellen? Dann besuchen Sie uns doch an unserem Stand: Entweder zum

 "Tag zur Abschaffung der Tierversuche"
am 30. April 2011 in Hamburg. Ab 10:00 Uhr finden Sie uns am Gerhart-Hauptmann-Platz. Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Veranstalters: www.aerzte-gegen-tierversuche.de

 Oder Sie kommen nach Dortmund in die Westfalenhalle zur Messe

"Hund & Heimtier mit Europasieger-Ausstellung".
Eine Veranstaltung des "Verbandes für das Deutsche Hundewesen". Hier haben wir unseren Stand vom 6. bis 8. Mai 2011. Dieses Jahr wird am Sonntag, den 8. Mai, exklusiv die TASSO-Rechtsanwältin Ann-Kathrin Fries am Stand sein.

Wir freuen uns auf Sie!

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Auf und davon: Was sind die beliebtesten Reiseziele *
der Deutschen mit den Vierbeinern?

 

Die kommenden Feiertage über Ostern laden geradezu zu einem Kurzurlaub – oder natürlich auch langem Urlaub – ein. Wohin verreist ein Tierfreund am liebsten mit dem Tier? Gibt es Geheimtipps? Gibt es Erfahrungen, wie die Tiere die Fahrt besser durchhalten? Wie tierfreundlich sind die jeweiligen Urlaubs-Länder? Wie kommen die Vierbeiner schneller mit der Hitze klar? Darf man alles füttern? Wird der Tierarzt vorab um Rat gefragt?

TASSO interessiert sich für Ihren Urlaub mit dem Tier. Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, die wir gerne für alle Tierfreunde auf unserer Internetseite veröffentlichen werden. Außerdem freuen wir uns über ein Bild unter dem Motto "So relaxt mein Vierbeiner im Urlaub". Eine Auswahl dieser Bilder werden wir in unserer Bildergalerie auf  http://www.tasso.net/Tierschutz/Umfrage veröffentlichen.

 

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Sind Tiere die besseren Therapeuten?
Bemerkenswertes Gefängnis-Projekt
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Im  Pollsmoor-Gefängnis in Südafrika, in dem die gefährlichsten Verbrecher Südafrikas sitzen, gibt es seit 1997 ein Projekt, das Kriminelle sanftmütig stimmen soll. Dank des Einsatzes von Vögeln. Viele Schwerkriminelle, die an dem begehrten, nur 12 Plätze umfassenden Projekt in ihrem Gefängnis teilnehmen dürfen, sind wie verwandelt. Die Vögel bringen Wärme in den sonst so trostlosen Gefängnisalltag. Bei den Insassen stellt sich ein Gefühl des "Gebrauchtwerdens" ein.
Die ausgewählten Häftlinge kümmern sich in einem Extra-Gebäudeflügel um die Tiere. Wer in das Projekt aufgenommen wird, darf keiner Bande angehören, nicht rauchen und keine Drogen nehmen. Sogar Fluchen ist tabu. Dafür darf er die 6,25 Quadratmeter große Zelle allein bewohnen, statt sie wie sonst mit zwei anderen teilen zu müssen. Für die Vogelbabies kommen ein beheizter Brutkasten und ein Käfig in die Zelle.

Das Projekt trägt sich selbst
Jedes Küken wird täglich gewogen, das Gewicht notiert. In manchen Fällen steht alle zwei Stunden eine Fütterung an, bis die Papageien alt genug sind. Dann werden sie für bis zu 153,- Euro an Vogelliebhaber verkauft. Das Projekt finanziert sich selbst. Aus den Verkaufserlösen werden neue Küken angeschafft, ein Teil geht an die Häftlinge. Manchmal erhalten die Gefängnisinsassen per Post Lob von den neuen Vogel-Besitzern - für die Männer eine ganz neue Erfahrung.

 

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Übergangsfrist für Tätowierung läuft aus -
Ab 3. Juli 2011 besser mit Chip über die Grenze
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Wer ab dem 3. Juli 2011 mit seinem Hund, seiner Katze oder seinem Frettchen ein EU-Land besuchen will, muss nicht nur für vorgeschriebene Impfungen gesorgt haben und den EU-Heimtierausweis mit sich führen; das Tier sollte dann auch gechipt sein.

2003 hatte das Europäische Parlament mit der Verordnung 998/2003 die eindeutige Kennzeichnung von Haustieren beim Grenzübertritt verlangt. Die bisher gültige, achtjährige Übergangsfrist für die Tätowierung als Alternative zum Chip bei Reisen in die Länder der EU läuft am 3. Juli 2011 ab. Ab diesem Zeitpunkt muss jedes nach diesem Zeitpunkt geborene Tier beim Grenzübertritt gechippt sein. Für Tiere, die bereits tätowiert sind, gilt keine nachträgliche Chippflicht. 

TASSO e.V. empfiehlt allerdings dringend, sich nicht auf die neuen Bestimmungen zu verlassen, sondern das Tier zu chippen. Den wenigsten Beamten dürften die Feinheiten der Bestimmung geläufig sein.

 

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Unseriöser Handel mit Welpen: Betroffene gesucht  *

 

Der Kampf gegen unseriöse Welpenhändler in Deutschland geht weiter. In den Jahren 2009 und 2010 haben die drei Tierschutzorganisationen Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt), Europäischer Tier- und Naturschutz (ETN)  und TASSO e.V. das Thema publik gemacht, das bis dahin kaum einer wahrgenommen hat. Eine Demonstration gegen einen der größten unseriösen Welpenhändler in Deutschland im Sommer 2010 und ein Treffen Betroffener haben die Kampagne „Wühltischwelpen – nein danke!“ dann so richtig ins Rollen gebracht.

Das Interesse der Öffentlichkeit und Presse an dem Thema ist nach wie vor sehr groß. Deshalb suchen die drei Vereine für Fernsehaufnahmen und Zeitungsinterviews weiterhin nach Betroffenen, die sich vom größten Händler in NRW betrogen fühlen und viel Geld für die Rettung ihres Vierbeiners zahlen mussten.

Bitte schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen unter Angabe Ihrer Telefonnummer an: presse@tasso.net. Je mehr wir das Thema in der Öffentlichkeit bekannt machen, desto weniger Hunde müssen leiden.

 

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Falsche Tierschützer am Telefon: Bei Anruf Abzocke *

 

„Hallo, ich rufe an vom Tierschutz, um die Daten Ihres Haustiers abzugleichen und zu fragen, ob die Mitgliedschaft verlängert werden soll.“ So oder so ähnlich melden sich derzeit falsche Tierschützer am Telefon. Ihr Ziel: Die Angerufenen sollen Geld überweisen oder persönliche Daten mitsamt Bankverbindung preisgeben. Als Urheber der Telefonaktionen werden bevorzugt Tierschutzorganisationen missbraucht, unter anderen der auf die Rückvermittlung von Haustieren spezialisierte Verein TASSO e.V.: „Abgesehen davon, dass wir gar keine Mitgliedsbeiträge oder sonstige Gebühren verlangen; wir nehmen Kontakt mit den bei uns registrierten Tierbesitzer ausschließlich im Rahmen von Rückvermittlungen verlorener Tiere auf“, erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim bei Frankfurt.

Telefonanrufen, bei denen es um Geld geht, sollte man grundsätzlich mit äußerster Vorsicht begegnen, rät McCreight. Sicheres Indiz für unseriöse Anfragen sei die ausgeblendete Telefonnummer. „Moderne Telefone verfügen über ein Display, das die Nummer des Anrufers zeigt“, erklärt der Tierschützer. Diese Nummer werde automatisch an den Angerufenen übermittelt – es sei denn, die Weitergabe wurde vom Anrufer bewusst abgeschaltet. CLIR (Calling Line Identification Restriction) nennt sich diese Funktion, die anonyme Anrufe überhaupt erst möglich macht. „Leider gibt es keine Möglichkeit, bei aktivierter CLIR den Anrufer zu identifizieren“, bedauert McCreight und empfiehlt: „Ruft jemand in Sachen Tierschutz an, fragt nach persönlichen Daten oder bittet um Beiträge oder Spenden, genügt ein Blick aufs Display. Bleibt dieses leer, einfach um eine Telefonnummer für den Rückruf bitten – mit ziemlicher Sicherheit wird dann das Gespräch vom Anrufer blitzschnell beendet…“

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TASSO warnt:
Hunde nicht vor dem Geschäft anleinen *

 

Es gehört schon so zum Straßenbild dazu, dass es fast nicht mehr auffällt: der in guter Absicht vor einem Geschäft „mal kurz“ angeleinte Hund. Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, warnt eindringlich vor dieser Fahrlässigkeit vieler Hundehalter. Gerade im Zusammenhang mit dem in Deutschland zunehmenden illegalen Hundehandel ist die Gefahr für das Tier, geklaut zu werden, besonders groß. Ob der Hund dabei nur ganz kurz oder für längere Zeit angeleint ist, spielt überhaupt keine Rolle. Das Klauen sei eine Sache von Sekunden, weiß McCreight. Diebe würden die Situation ausgiebig beobachten und dann im geeigneten Augenblick zuschlagen. Ein weiterer wichtiger Faktor kommt laut McCreight dazu: „Nicht jeder Mensch traut sich, an einem nahe der Eingangstür zum Supermarkt angeleinten Hund vorbei. Für viele Hunde ist die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen purer Stress. Nähern sich dann auch noch Fremde,  kann auch der liebste Hund durchaus auch mal in Panik geraten und zuschnappen.“

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TASSO warnt vor Hunde-Entführern *

 

24-jährige Studentin sollte 2000 Euro zahlen - Erpresser bei der Übergabe von der Polizei geschnappt - Methode könnte trotzdem Nachahmer finden

Klein, ungefährlich und wertvoll - so beschreibt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die typischen Eigenschaften potenzieller tierischer Entführungsopfer. Für McCreight hat der Fall der 24-jährigen Studentin Carolin Kass aus Paderborn, die vor wenigen Tagen 2000 Euro "Finderlohn" zahlen sollte, Seriencharakter: "Die Erpresser hatten die kleine Chihuahua-Hündin angeblich gefunden und verlangten von TASSO die Telefonnummer der Besitzerin, um bei ihr dann richtig abkassieren zu können.", berichtet der Tierschützer. "Wir haben Frau Kass aber gewarnt und um Einschaltung der Polizei gebeten."

Die Studentin befolgte den Rat, TASSO gab die Rufnummer mit ihrer Einwilligung an die Erpresser heraus, und wenige Stunden später schnappte die Kripo-Falle bei der Geldübergabe zu. "Für die Hundebesitzerin und ihren kleinen Liebling ist zwar alles glimpflich abgelaufen", so McCreight weiter, "es hätte aber auch böse enden können." Dass die Erpresser den Hund tatsächlich nur gefunden hätten, wie sie gegenüber der Polizei wohl behaupteten, bezweifelt der TASSO-Chef. "Dazu sind die uns gegenüber viel zu abgebrüht aufgetreten." So sei denn auch durchaus damit zu rechnen, dass diese Entführung kein Einzelfall bleibt. Damit es erst gar nicht zu einer solchen Situation kommt, rät McCreight:

·          Der Hund sollte möglichst keinerlei Hinweise auf den Besitzer mit sich tragen, beispielsweise keine Telefonnummer. Besser ist die kostenlose SOS-Halsbandplakette von TASSO mit individueller Registrier- und zentraler Rufnummer. Die TASSO-Mitarbeiter sind geschult und fühlen den Findern auf den Zahn.

·          Nach deutschem Recht ist der Finderlohn bei Tieren auf drei Prozent des Wertes festgesetzt (§ 971 BGB). Für einen 1000 Euro teuren Hund wären also 30 Euro Finderlohn angemessen, wer mehr verlangt und das Tier zurückhält, macht sich strafbar. In solchen Fällen immer die Polizei einschalten.

·          Wirkliche Tierfreunde helfen ohne jeden finanziellen Hintergedanken. Wenn die Belohnung beim Finder ganz eindeutig im Vordergrund steht, sollte man misstrauisch sein.

·          Bei der Übergabe des Hundes sollte der Besitzer keinesfalls allein sein, sondern einen Zeugen dabei haben. Plötzlichen Erpressungsversuchen könnte man so schon im Vorfeld begegnen.

Pro Jahr liefen hochgerechnet rund 170.000 Hunde ihren Besitzern weg, so McCreight. Dank der Registrierung bei TASSO und der Mithilfe zahlreicher Tierfreunde würde zwar die Mehrheit der Vierbeiner früher oder später wieder zu Hause landen; allzu leichtfertig solle man aber nicht mit dem Tier umgehen: "Auch der gehorsamste Hund kann plötzlich das Weite suchen und dabei unseriösen Geschäftemachern in die Hände fallen. Hinzu kommt die ‚Entführungsgefahr' beispielsweise beim Festbinden vor einem Geschäft. Mein Tipp: In unbekannter Umgebung den Hund nie frei laufen lassen und beim Festbinden in kurzen Abständen nachsehen, ob er noch da ist." 

 

 

 

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Katastrophale Zustände bei Lebend-Tiertransporte

 

Von 77 kontrollierten Lebend-Tiertransporten in Mittelhessen wurde im letzten Jahr 48 Transporte beanstandet, so die Statistik des Giessener Regierungspräsidiums. Damit ist nicht einmal jeder zweite Transport in Ordnung. Missstände gab es vor allem wegen der Überschreitung der zulässigen Fahrthöchstdauer von 8 Stunden bei Normalfahrzeugen ohne Tränkesystem und Ventilatoren, dem Platz für jedes einzelne Tier und den Transportpapieren. Verstöße gegen die Transportverordnungen oder das Tierschutzgesetz seien eigentlich eher die Regel als die Ausnahme, weiß Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale aus jahrelanger Erfahrung im Tierschutz. “Man kann sich anhand der Stichprobe in Hessen ganz leicht ausrechnen, wie viele Tiere stundenlang unter unzumutbaren Transportbedingungen in Deutschland und Europa leiden müssen.”, so McCreight. Die Tierschutzorganisation Animals Angels haben Beispiele für Transportzeiten dokumentiert: So seien Pferde von Weißrussland nach Sardinien in der Regel fünf Tage unterwegs, Schafe von Spanien nach Griechenland vier Tage, Kälber von Deutschland nach Spanien 25 Stunden. Tiertransporte per Schiff von Australien nach Ägypten bräuchten ca. 3 Wochen. Dabei handele es sich um Durchschnittswerte. Verzögerungen z. B. durch Staus, Grenzkontrollen oder Unfälle seien noch gar nicht eingerechnet. “Eine Änderung der Situation wird es wohl erst geben, wenn die Verstöße gegen die bestehenden Gesetze drastischer sanktioniert werden und sich das Verbraucherverhalten ändert.”, vermutet Philip McCreight.

 

 

 

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Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet

 

Experten warnen vor der unbehandelt tödlich
verlaufenden Babesiose-Infektion

Die im Volksmund „Hundemalaria“ genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern.

Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und „spucken“ unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern.

Tödlicher Stich

Für Hunde besonders gefährlich sind Auwaldzecken, erkennbar an den Punkten auf dem Rückenschild. Diese Zeckenart ist Zwischenwirt für Hunde-Babesien (Babesia canis canis), Einzeller, die als Parasiten die roten Blutkörperchen befallen. In der Regel erfolgt die Übertragung der Erreger zwei bis drei Tage nach dem initialen Zeckenstich durch das „Spucken“ der Zecke. Die ersten Symptome einer Infektion mit Hunde-Babesien treten nach etwa einer Woche auf. Laut Dr. Rolf Wilcken, Leiter der Abteilung Kleintiere der Tierklinik Hochmoor im westfälischen Gescher, gehören dazu ein gestörtes Allgemeinbefinden und Fieber, gefolgt von Fressunlust, Gewichtsverlust und Abgeschlagenheit. „Ein bis zwei Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen zu Blutarmut, Blutharnen und manchmal auch zu Gelbsucht“. Entzündungen der Maul- und Magenschleimhaut sowie der Muskulatur seien ebenfalls häufig. „Die akute Form der Hunde-Babesiose endet unbehandelt binnen weniger Tage mit dem Tod durch Atemnot, Blutarmut und Nierenversagen“, so Dr. Wilcken.

Nach jedem Spaziergang auf die Suche gehen

Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V., rät allen Hundebesitzern, sofort nach einem Spaziergang im Grünen das Tier sorgfältig nach Zecken abzusuchen. „Entfernen sollte man die Schmarotzer mit einer speziellen Zeckenzange oder einem Zeckenhaken. Zur Not funktionieren auch Pinzette oder spitze Fingernägel.“ In jedem Fall sollte darauf geachtet werden, dass man die Zecke nicht zerquetscht, denn dann würden eventuell vorhandene Erreger unmittelbar in die Stichwunde gebracht werden. „Öl oder Nagellack sind tabu“, warnt McCreight. Die Zecke würde im Todeskampf ihren Mageninhalt in die Wunde entleeren und so eine Infektion beschleunigen. Auf die traditionell strittige Frage „Ziehen oder Drehen?“ hat Dr. Wilcken eine ganz einfache Antwort: „Wie man die Zecke aus der Haut befördert, ist völlig egal. Manchmal geht es mit Ziehen, manchmal mit Drehen leichter. Man sollte aber immer am Kopf und damit so nah wie möglich an der Einstichstelle ansetzen.“ Das Wichtigste sei eine möglichst schnelle Entfernung des Parasiten, ergänzt der Tierarzt. Denn dann wäre eine Infektion mit Hunde-Babesiose sehr unwahrscheinlich.

 

 

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Landen Berliner Zootiere im Labor?

Direktor unter massivem Druck

 

Der Verdacht, dass der Berliner Zoo Tiere zu Versuchszwecken an einen Tierhändler veräußert, verhärtet sich offensichtlich. Die Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling hatte deswegen letzte Woche Strafanzeige gegen den Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz gestellt, so Welt online. Dieser weist die Vorwürfe weit von sich und verweist auf die Zahlen im Jahresbericht des Tierparks. Allerdings gibt es offensichtlich gerade dort Ungereimtheiten. So soll zwischen 1991 und 2007 keine einzige Uganda-Giraffe nachgezüchtet worden sein, obwohl die Unterlagen das behaupten. Weiterhin sollen in den vergangenen Jahren Hunderte Wildtiere an Händler verkauft worden sein, ohne dass deren Verbleib geklärt ist. Die Jahrbücher weisen auch eine nicht unerhebliche Anzahl an Tierabgaben an einen Tierhändler auf. Dieser erklärte aber, seit Jahren keinen Tierhandel mehr zu betreiben, so Welt online weiter. “Dass der Berliner Zoo gerade seine Jung-Tiere publikumswirksam einzusetzen versteht, weiß man spätestens seit “Knut”. Sollte es sich jedoch bewahrheiten, dass der Berliner Zoo illegalen Tierhandel betreibt, wäre ein Rücktritt Blaszkiewitz unumgänglich.”, so Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

 

 

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Pressemitteilung

 

Erfreuliche Bilanz 2007:

TASSO machte 41.271 Tierbesitzer glücklich

Eines der erfolgreichsten Jahre bei der Rückvermittlung entlaufener Tiere - Mit rund 470.000 Neuanmeldungen sind jetzt bereits

3,7 Millionen Vierbeiner in der Datenbank

 

Im vergangenen Jahr konnte TASSO e.V. genau 41.271 Heimtierbesitzer glücklich machen: Die europaweit agierende Tierschutzorganisation verhalf ihnen zu einem Wiedersehen mit dem entlaufenen Vierbeiner. "Betroffen waren überwiegend Hunde- und Katzenhalter", berichtet Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, und schildert den typischen Ablauf einer "Rettungsaktion": "In den meisten Verlustfällen erreichen uns Anrufe von Tierheimen oder Menschen, die das Tier aufgenommen und unsere Telefonnummer der SOS-Halsbandplakette entnommen haben. Wir setzen uns dann mit dem Besitzer in Verbindung und sagen ihm, wo sein Liebling sich gerade befindet."

 

Recht häufig musste TASSO aber auch selbst auf die Suche gehen, so McCreight weiter. Dazu gehörten Anrufe bei in Frage kommenden Tierheimen ebenso wie der Suchplakat-, E-Mail- und SMS-Service. "Wir nutzen nahezu sämtliche Kommunikationskanäle, um Tiere zurückzuvermitteln", erklärt McCreight. "Und da die gefunden Tiere dank unseres Engagements nur sehr kurze Zeit in Tierheimen verbringen, ersparen wir den ohnehin finanziell  knapp ausgestatteten Auffangstationen jedes Jahr fast sechs Millionen Euro Unterbringungskosten." Doch trotz dieses großen technischen und personellen Aufwands stünden die TASSO- Leistungen allen Beteiligten kostenlos zur Verfügung: "Das verdanken wir allein der finanziellen Hilfe großzügiger Tierfreunde", erklärt der TASSO-Chef.

 

Voraussetzung für eine Rückvermittlung ist nach Angaben von McCreight die - kostenlose - Registrierung des Heimtieres in der TASSO-Datenbank. Davon sei auch 2007 ausgiebig Gebrauch gemacht worden: Rund 470.000 Neuanmeldungen verzeichnete die Tierschutzorganisation allein im vergangenen Jahr. Der Gesamtbestand liege nunmehr bei über 3,7 Millionen Tieren. "Damit sind wir - mit gewaltigem Abstand zu anderen Haustierregistern - nicht nur die Nummer Eins in Deutschland, sondern sogar in ganz Europa", sagt McCreight.

 

 

Tierärzteverband und TASSO fordern allgemeine Kennzeichnungspflicht per Transponder-Chip

 

 

"Wir fordern schon lange eine grundsätzliche Kennzeichnungspflicht, um das Tierschutzproblem in Deutschland in den Griff zu bekommen." Das sagte Dr. med. vet. Burkhard Wendland, Vizepräsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt), im Gespräch mit der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

 

Dass die Chippung für das Tier gesundheitsschädlich sei, weist Wendland energisch zurück: "Nicht nur bei Hunden, Katzen und Frettchen, sondern sogar bei kleinen Nagern und Pferden wurde eine hohe Bioverträglichkeit der Transponder festgestellt", erklärte der Tierarzt. "Die kleine Injektion ist auf jeden Fall einer für das Tier schmerzhaften Tätowierung vorzuziehen."

 

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim, begrüßt das engagierte Vorgehen des bpt-Vizepräsidenten, verweist aber auf zahlreiche Haustiere, die trotz Transponder nicht ihren Besitzern zugeordnet werden können, da die Tiere nicht registriert sind. "Damit ist eine Rückvermittlung von vornherein ausgeschlossen", so McCreight. 603.000 Tiere sind nach einer Hochrechnung von TASSO zwar gechippt, tauchen aber in keiner Haustier-Datenbank auf. "Deshalb sind wir auch für die untrennbare Einheit von Chippen und Registrieren", sagt der Tierschutzexperte. "Das Eine macht ohne das Andere keinen Sinn."

 

 

Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410

 

Weltweit sicher mit PETMAXX

Brasilien als 28. Register angeschlossen

 

 

Die Anzahl registrierter Haustiere nimmt stetig und sprunghaft zu. Und das nicht nur in Deutschland und Europa. Auch Länder wie Georgien, Australien, Russland und die Ukraine haben die Vorteile einer zentralen Registrierung von Haustieren erkannt: eine schnelle und effiziente Rückvermittlung vermisster Tiere ist ohne Registrierung undenkbar.

 

Richtig wertvoll wird eine Registrierung aber erst dann, wenn das jeweilige Register PETMAXX.com angeschlossen ist. Diese internationale Meta-Suchmaschine erlaubt mit einer einzigen Abfrage parallel Zugriffe auf weltweit 28 Zentralregister mit über 15 Millionen registrierten Tieren. Für unzählige Reisende die einzige Möglichkeit, ihren entlaufenen Vierbeiner auch im Ausland wieder zu bekommen. Mit “Pet Link” ist Brasiliens Zentralregister als 28. Register bei PETMAXX.com aufgenommen worden.

 

“Über kurz oder lang wird die Registrierung von Haustieren einfach dazu gehören.”, ist sich Philip McCreight, Leiter von Europas größtem Haustierzentralregister, sicher. “Und PETMAXX bereichert diesen Service.”

Nähere Informationen: www.PETMAXX.com

 

 

Telefonnummer der Polizei in Wilhelmsburg: 040-4286-54410

 

Blinde haben ein Anrecht auf einen Blindenhund

 

 
 

 

Sowohl das Sozialgericht Aachen als auch in zweiter Instanz das Landessozialgericht Stuttgart entschieden unabhängig voneinander, dass die Krankenkassen im entsprechenden Rechtsstreit die Kosten für die Ausbildung eines Blindenhundes – zirka 20.000 Euro – zu tragen hätten. Der Hund  biete den Menschen mehr Sicherheit als der Blindenstock, auch eine ständige Begleitung durch Dritte sei offensichtlich nicht zumutbar, so die Gerichte.
Die Ausbildung eines Hundes zum Blindenhund ist teuer. Etwas 20.000 Euro werden dafür veranschlagt. Die Krankenkasse und das Sozialgericht Karlsruhe hatten den Antrag mit der Begründung abgelehnt, dass es günstigere Alternativen gäbe und man mit dem Stock gut klar kommen kann.

Ein Blindenhund sucht wunschgemäß Türen, Treppen, Zebrastreifen, Telefonzellen, Briefkästen, freie Sitzplätze (z.B. in Bus oder Bahn) und vieles mehr. Er zeigt das Gefundene an, indem er davor stehen bleibt. Der Hund muss auch Hindernisse anzeigen und umgehen, die für ihn selbst keine sind. “Eine enorme Leistung des Tieres, die durch den Blindenstock in keinster Weise zu ersetzen sind.”, begrüßt Philip McCreight das Urteil.

 

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Hund im Kanal versenkt

 

“Wie oft sind wir angesichts von Tiertransporten im Ausland, verwahrloster Hunde in Griechenland oder Grausamkeiten gegen Tiere in Asien entsetzt. Und vergessen darüber, dass die gleichen Grausamkeiten oft in unserer unmittelbaren Umgebung vorkommen.”, äußert sich Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO, Europas größtem Haustierzentralregister, erschüttert über die jüngste Meldung einer Tierquälerei.

 

Ein noch unbekannter Tierquäler hatte einen jungen Cocker Spaniel zunächst getötet, dann mit Gewichten beschwert und anschließend in den Veringkanal bei Wilhelmsburg geworfen. Am 28. August entdeckte ein Spaziergänger das Tier. Wie die Welt am Sonntag berichtete, holten Polizisten das tote Tier aus dem Wasser. Der Hund wurde wohl zwei bis vier Jahre alt. Er lag erst wenige Tage im Wasser. „Am Kopf hatte der Hund Verletzungen. Er ist vermutlich erschlagen worden“, sagt ein Beamter. Ob das Tier noch lebte, als es ins Wasser geworfen wurde, steht nicht eindeutig fest.

 

Die Polizei hofft, über das markante Laufgeschirr des Hundes, an dem auch die zwei Bremsscheiben festgemacht waren, den Besitzer zu identifizieren. „Der Cocker trug ein blaues Laufgeschirr, das mit gelb-orange Strickornamenten verziert ist“, sagt Oberkommissar Holger Vehren. Rund 140 Verfahren wegen Tierquälerei werden bei der Hamburger Polizei jährlich bearbeitet. Den Tätern drohen laut Gesetz Haftstrafen von bis zu drei Jahren. Die Polizei sucht nun Zeugen, die wissen, wo ein Cocker Spaniel verschwunden ist. Außerdem werden Zeugen gesucht, die vor dem 28. August am Veringkanal in Höhe der Industriestraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben. TASSO bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles.

 

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Vorsicht vor Trickbetrügern:

Verzweiflung von Tierhaltern schamlos ausgenutzt

 

Mit einer neuen Masche versuchen zur Zeit bundesweit verstärkt findige Trickbetrüger verzweifelten Tierhaltern verlorener Hunde höhere Geldbeträge aus der Tasche zu ziehen. Dies wurde in den letzten Tagen der TASSO-Notruf-Zentrale vermehrt gemeldet.

 

Die Vorgehensweise ist in allen gemeldeten Fällen nahezu identisch: Die Betrüger besorgen sich vermutlich aus dem Internet von Suchmeldungen vermisster Hunde die dort hinterlegten Privatnummer der Tierhalter. Danach nehmen die Täter mit den verzweifelten Tierhaltern Kontakt auf und behauptet, dass ihr Hund in der Ukraine gefunden worden sei. Die Grenzstation habe das Tier identifiziert und auf Umwegen seien sie nun an die Info gekommen und wollen jetzt helfen. Der Anrufer gebe sich häufig als Rechtsanwalt einer deutschen Kanzlei aus, der zur Zeit in Antalya in der Türkei sei. Um Vertrauen zu erwecken hinterlässt der Täter in der Regel eine türkische Rückrufnummer und eine eMail-Adresse, unter der er dann auch tatsächlich erreichbar ist. Um das Tier nun nach Deutschland zurück zu bringen, solle der Betroffene per Reise-Bank (Direkt-Bank) einen Betrag zwischen 600 und 800 EUR an eine ukrainische Kontaktadresse überweisen. „Da der Geldtransfer über eine Direktbank erfolgt, kann man davon ausgehen, dass die Betroffenen weder das Tier noch das Geld wiedersehen werden, da durch dieses Verfahren eine direkte Barabhebung am Zielort möglich ist und kein Konto geführt werden muss.“, warnt Philip McCreight Leiter der TASSO-Notruf-Zentrale eindringlich.

 

Wie von Betroffenen berichtet wurde, gehen die Betrüger psychologisch sehr intelligent vor. Zuerst wird dem Tierhalter das ganze aufwendige amtliche Prozedere für die Rückholung des Tieres aus der Ukraine geschildert, sodass die Tierhalter in der Regel dankbar sind, dass angeblich jemand anderes die Rückholung nach Deutschland in die Wege leiten kann. Außerdem werden die Beträge nicht so hoch angesetzt, dass es den Betroffenen verdächtig erscheinen könnte. Nach Zeugenaussagen scheint wohl auch keinen allzu großen Druck ausgeübt zu werden, was die Betroffenen sicherlich misstrauisch gemacht hätte.

 

Von Opfern die im letzten Moment die TASSO-Notruf-Zentrale kontaktierten, wurde berichtet, dass deren emotionale Betroffenheit oft zu eingeschränkter Urteilsfähigkeit geführt habe und man daher bereit war den Geschichten der Betrüger zu vertrauen.

 

„Immer wieder weisen wir aus leidlicher Erfahrung darauf hin, Suchmeldungen allgemein zu halten, keine Belohnungen auszusetzen und auf keine Fall Privatnummern mit anzugeben, um Missbrauch zu vermeiden.“, erklärt Philip McCreight von der TASSO-Notruf-Zentrale. „Alternativ kann man auf den kostenlosen Suchplakat-Service und Internet-Suchmeldungs-Service von TASSO zurückgreifen. Hier werden Anzeigen anonymisiert veröffentlicht und TASSO fängt unseriöse Anrufer von vornherein ab.“, so McCreight weiter.

 

 

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Tierquälerei wird in USA scharf geahndet

 

US-Amerikanische Gerichte sind selten zimperlich, wenn es um Urteilssprüche geht. Das schließt auch die Bestrafung von Tierquälern ein. Im Gegensatz zu manch anderen Ländern macht man in Amerika auch vor Berühmtheiten nicht halt. So musste sich unlängst der amerikanische Quaterback und Super-Footballstar Michael Vick vor einem Gericht im US-Bundesstaat Virginia verantworten. Er hatte zugegeben, über sechs Jahre lang illegale Hundekämpfe organisiert und finanziert zu haben.  Zu diesem Zweck habe er gezielt Pitbulls abgerichtet. Hunde, die ihm für den Kampf nicht geeignet erschienen, habe er getötet. Die National Football League (NFL) reagierte prompt und suspendierte den Top-Spieler der Atlanta Falcons auf unbestimmte Zeit. Jetzt drohen Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe. Sportausrüster Nike nahm sämtliche Fanartikel aus dem Markt. Vick droht eine Gefängnisstrafe zwischen 12 Monaten und fünf Jahren.

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TASSO warnt vor kostenpflichtiger Online-Tierregistrierung

 

Seit langem gibt es die Möglichkeit, Gegenstände, die leicht verloren gehen, wie Schlüssel, Schirm oder Handy durch eine Erkennungsmarke im Verlustfall wieder zu erhalten. Die Erkennungsmarke ist dazu mit einer Internetadresse und einer Identifikationsnummer ausgestattet. Der Finder kann über das Internet somit mit dem Besitzer Kontakt aufnehmen.

 

Seit kurzem bieten Internetdienste diese Leistung auch für Haustiere an. Finder und Besitzer eines Tieres “kommunizieren” im Verlustfall allerdings nur anonym über das Internet. “Tierbesitzer müssen sich hundertprozentig darauf verlassen können, dass eine Rückvermittlung ernst genommen wird und auch klappt. Ein fehleranfälliger Webserver kann diese Aufgabe niemals bewältigen.”, warnt Philip McCreight von TASSO vor den dubiosen Anbietern. “Warum sollte jemand bis zu 60 Euro für eine unsichere Internetleistung zahlen, wenn er ein 50-köpfiges Team, das rund um die Uhr an jedem Tag in der Woche erreichbar ist, kostenlos haben kann?” wundert sich auch Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO e.V.

 

Am meisten ärgert die Tierschützer, dass mit falschen Behauptungen Angst bei den Tierhaltern verbreitet wird. So ist zu lesen, der Mikrochip könne Allergien und Krebs auslösen. “Diese Werbung mit der Angst der Tierhalter ist höchst unmoralisch! Der Mikrochip wird erst dann aktiv, wenn ein Lesegerät in seine Nähe kommt. Ansonsten verhält er sich völlig passiv. Die Geschichte vom ständig strahlenden Chip ist nur ein Märchen.”, erklärt McCreight.

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Exotenhaltung in Privathaushalten

Sachkunde vorausgesetzt

 

Exotenhaltung ist in Deutschland zwar nicht verboten. Dennoch setzt die Haltung ein sehr spezifisches Wissen voraus. Nicht selten werden Schlangen und andere Exoten anonym in Tierheimen abgegeben, weil die Besitzer sich überfordert fühlen oder sich während des Urlaubs kein liebevoller Nachbar zur Pflege findet. So fand das Tierheim Sülfeld vor einer Woche morgens einen Eimer mit einer Boa Constrictor imperator vor der Tür.  “Es kommt häufiger vor, dass wir ausgesetzte Schlangen abholen.” erklärte ein Mitarbeiter des Artenschutzzentrums in Leiferde im Landkreis Gifhorn, der vom Tierheim zu Hilfe gerufen wurde. “Insbesondere Zoofachhandlungen tragen eine Verantwortung, wenn sie Exoten verkaufen.”, findet Philip McCreight, Leiter des TASSO-Haustierzentralregisters. “Denn nicht jeder weiß, dass – wie im Fall der Boa Constrictor - aus einem 30 Zentimeter Schlangen-Baby ein 2,50 Meter Reptil wird.”

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Ohne Registrierung chancenlos-

603.000 Tiere betroffen

 

Von 100 in Deutschland per Transponder oder Tätowierung gekennzeichneten Tieren sind nur 80 registriert. Das bedeutet, 20 Prozent der Hunde und Katzen können im Verlustfall nicht zurückvermittelt werden, weil der Halter nicht ausfindig gemacht werden kann. Und das betrifft in Deutschland 603.000 Vierbeiner! “Das ist traurig, zumal die Registrierung und die Leistungen von TASSO völlig kostenlos für den Tierbesitzer sind.”, bedauert Philip McCreight die momentane Situation. Den Grund dafür sieht der Leiter der TASSO Zentrale in einem großen Missverständnis. Vielen Tierhaltern ist der Unterschied zwischen der Chippung einerseits und einer Registrierung andererseits einfach nicht bewusst.  “Aber nur beides zusammen kann das Tier im Ernstfall schützen.”, erklärt McCreight weiter.

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Hundehalter haften trotz Warnschild

 

Das Anbringen eines Schildes “Warnung vor dem Hunde” oder ähnlich gut gemeinte Vorsichtsmaßnahmen von Hundehaltern, die ungebetene Besucher auf die Anwesenheit eines Hundes im betreffenden Grundstück hinweisen möchten, befreien den Halter dennoch nicht von der Haftung, wenn es zu einem Angriff durch den Hund kommt. Vielmehr kann der Geschädigte Schadenersatz geltend machen, wenn er durch den Hund verletzt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Zutritt unbefugt oder unerbeten war. Laut BGB §833 (Bürgerliches Gesetzbuch) ist der Halter eines Hundes verpflichtet, einem durch den Hund Geschädigten den verursachten Schaden zu ersetzen.

“Das bedeutet im Umkehrschluss, dass das man sein Grundstück als Hundehalter so abgesichert haben muss, dass sich niemand Zutritt verschaffen kann.”, erläutert Philip McCreight, Leiter des Haustierzentralregisters TASSO.

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Unterschätzte Gefahr für Hunde: Schneckenkorn

 

 

Die Situation ist bekannt: Schnecken lieben es, Blumen und Gemüsepflanzen anzuknabbern. Sehr zur Verärgerung aller Hobbygärtner. Nur allzu oft wird den Plagegeistern mit Schneckenkorn zu Leibe gerückt. Weniger bekannt ist, dass diese chemische Keule für Hunde sehr schnell tödlich enden kann. Das im Schneckenkorn enthaltene Metaldehyd ist ein Nervengift, das der Hund über den Kontakt mit dem Schneckenkorn aufnimmt, auch wenn er sich nur die Pfoten leckt. Laut Aussage von Veterinärmedizinern reiche schon eine geringe Menge aus, um einen Hund in ernsthafte Gefahr zu bringen. Das Fatale daran: Hunde mögen den süßen Geschmack von Schneckenkorn; ganz im Gegensatz zu Katzen. Ärgerlich ist in diesem Zusammenhang auch die Kennzeichnung entsprechender Produkte durch die Hersteller. Liegt der Wert des eingesetzten Giftstoffes Metaldehyd unter 6% werde das Schneckenkorn oft als giftfrei deklariert.

 

Erste Symptome für eine Vergiftung können sein: Erhöhter Speichelfluss, Erbrechen mit Blut, Reizung der Augen- und Mundschleimhaut, Durchfall, Krämpfe, Koordinationsstörungen und Fieber. In Verdachtsfällen muss der Hund sofort zum Tierarzt. Nur innerhalb von 30 bis maximal 60 Minuten kann die Giftaufnahme im Körper mit Hilfe von Brechmitteln, Magenspülungen und Abführmitteln verhindert werden. Ist der nächste Tierarzt zu weit entfernt und der Hund noch bei Bewusstsein helfen 10 bis 15 in Wasser aufgelöste Kohletabletten als Erste-Hilfe-Maßnahme. Kohle absorbiert kurzfristig einen Teil des Giftes.

 

“Leider droht die Gefahr auch auf Feldern, weil manche Landwirte das Schneckenkorn in großem Umfang gedankenlos einsetzen.”, berichtet  Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. “Weitere Gefahren für den Hund, an die man im ersten Augenblick einfach nicht denkt, sind Tabak-Stummel, Schokolade und Tennisbälle”, so McCreight weiter

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Derzeitiges Artenschutz-Konzept nicht sinnvoll

 

Derzeit gibt es weltweit noch ca. 360.000 Pottwale. Trotz der - auf den ersten Blick - scheinbar hohen Gesamt-Population gelten diese Tiere als vom Aussterben bedroht. Warum? Die Internationale Walfangkommission gibt lediglich generelle Quoten für den Fang vor, um eine Tierart vor dem Aussterben zu schützen. Dabei wird jedoch nicht unterschieden, ob eine Population in dem einen Gebiet bereits so gut wie verschwunden und in einem anderen Gebiet noch in reichlicher Anzahl vertreten ist. So gibt es nach Aussage des Geschäftsführers von der „Whale and Dolphin Conservation Society“ (WDCS) in Deutschland, Nicolas Entrup, zum Beispiel vor den Galapagosinseln nur noch ein einziges geschlechtsreifes Pottwal-Männchen. Wird dieses geschossen oder verletzt, könne es Jahre dauern, bis sich die Population dort wieder erholt. Artenschutz darf also nicht erst beginnen, wenn die Tiere als vom Aussterben bedroht gelten, so Entrup. Dann könnte es für manche Populationen zu spät sein. Den größten Erfolg der Bestandserhaltung würde man erzielen, wenn man im gesamten Verbreitungsgebiet einer Tierart gesunde Bestände erhalten würde, so Entrup weiter.

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Katzen und Hunde in der Wohnung -

auch ohne Genehmigung des Vermieters möglich

 

Einem der wohl häufigsten Streitpunkt zwischen Mietern und Vermietern- das Halten von Hunden und Katzen in der Wohnung – scheint das Amtsgericht Bremen offensichtlich eine neue Wendung gegeben zu haben. Das Gericht entschied, dass das Halten von Tieren unter Umständen auch ohne die Genehmigung des Vermieters erlaubt sei. Das gelte insbesondere dann, wenn der Mietvertrag keine Tierhaltungsklausel enthält oder diese unwirksam ist. Ohne eine wirksame Regelung gelte der Grundsatz: Das Halten von Hunden und Katzen zählt grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung und bedarf keiner Genehmigung des Vermieters. Allerdings müssen die Tiere so gehalten werden, dass sie Nachbarn nicht unzumutbar stören.

 

Auch eine Eigentümergemeinschaft kann das Halten von Tieren nicht grundsätzlich verbieten. Das Oberlandesgericht Saarbrücken entschied, dass ein solches generelles Verbot gegen das Wohnungseigentumsgesetz verstoßen würde, nach dem jeder Eigentümer mit seiner Wohnung nach Belieben verfahren könne. Das Halten von Haustieren gehöre zum normalen Gebrauch. Allerdings betonte das Gericht, dass die Beurteilung vom Einzelfall abhänge.

 

 

 

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Frühjahrs-Gefahr für Katzen

 

Die Tage werden wieder länger und wärmer. Das ist auch allerorts die Zeit der Kippfenster. Für viele Stubentiger eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Denn immer wieder bleiben die Katzen bei dem Versuch, durch das gekippte Fenster nach draußen zu gelangen, hängen. Ganz schnell gerät das Tier in große Panik. Durch die dadurch ausgelösten hektischen Bewegungen rutscht die Katze aber nur noch tiefer in den Fensterschlitz. Nicht wenige Katzen erleiden so einen qualvollen Tod, weil jede Hilfe zu spät kommt.

 

"Der TASSO-Notruf-Zentrale werden jedes Jahr eine Vielzahl von Fälle gemeldet, bei denen Katzen ungewollt im halboffenen Fenster hängen geblieben sind. Daher unsere Bitte: Schließen Sie Ihre Fenster, wenn Ihre Katze allein zu Hause ist!", appelliert Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale, an alle Katzenfreunde.

 

TASSO e.V.

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